Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Hilfsstoffe
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.
Hinweise / Warnhinweise für Anwendung und Dosierung
Mit Flüssigkeit einnehmen. Einnahme vor dem Essen.
Hinweise bei Stillzeit
- darf während der Stillzeit nur bei nachgewiesenem Zinkmangel eingenommen werden (aufgrund von unzureichenden Erfahrungen bei der Anwendung am Menschen)
- gegen die Einnahme von Zinkverbindungen in therapeutischen Dosen in der Stillzeit bestehen keine Bedenken
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- während der Behandlung sind die Serumspiegel von Kupfer, Eisen und Zink regelmäßig zu kontrollieren
- Anwendung mit Vorsicht bei
- peptischen Magengeschwüren
- akutem Nierenversagen oder schweren Nierenparenchymschäden
- Nahrungsmittel
- Nahrungsmittel mit hohem Gehalt an Phytinen (z.B. Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse) reduzieren die Zinkresorption
- Anhaltspunkte, dass Kaffee die Resorption von Zink beeinträchtigt
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- kein Hinweis darauf, dass Zink einen Einfluss auf das Reaktionsvermögen hat
- nachteiliger Effekt auf das Reaktionsvermögen ist sehr unwahrscheinlich
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- gastrointestinale Beschwerden, z.B. abdominale Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhöe, Magenreizsymptome
- diese Beschwerden treten v.a. zu Beginn der Behandlung auf und sind häufiger, wenn das Präparat auf nüchternen Magen eingenommen wird, als bei Einnahme zu den Mahlzeiten
- in diesen Fällen sollte die Einnahme ausnahmsweise zu den Mahlzeiten erfolgen, aber möglichst nicht zusammen mit pflanzlichen Nahrungsmitteln
- gastrointestinale Beschwerden, z.B. abdominale Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhöe, Magenreizsymptome
- ohne Häufigkeitsangabe
- Metallgeschmack auf der Zunge (bei Überdosierung)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kupfermangel (nach längerfristiger Einnahme)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kopfschmerzen (bei Überdosierung)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hautreaktionen (z.B. Exantheme, Hautjucken)
- durch parenterale und enterale Anwendung von Zinksalzen
- Hautreaktionen (z.B. Exantheme, Hautjucken)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Müdigkeit (bei Überdosierung)
- ohne Häufigkeitsangabe
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Zinksulfat
Hinweise bei Schwangerschaft
- darf während der Schwangerschaft nur bei nachgewiesenem Zinkmangel eingenommen werden (aufgrund von unzureichenden Erfahrungen bei der Anwendung am Menschen und teratogenen Effekten, die sich in tierexperimentellen Untersuchungen zeigten)
- gegen die Einnahme von Zinkverbindungen in therapeutischen Dosen in der Schwangerschaft bestehen keine Bedenken
Anwendung
- überzogene Tabletten nüchtern, mit deutlichem zeitlichen Abstand vor einer Mahlzeit einnehmen
- mit reichlich Flüssigkeit einnehmen
Indikation
- zur Behandlung von klinisch gesicherten Zinkmangelzuständen, sofern sie ernährungsmässig nicht behoben werden können
Dosierung
- Behandlung von klinisch gesicherten Zinkmangelzuständen
- 1 überzogene Tablette (20 mg Zink) 1mal / Tag
- Behandlungsdauer: richtet sich nach dem therapeutischem Erfolg