Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Clotrimazol
- Stillzeit: im Brustbereich
Hinweise bei Stillzeit
- Anwendung im Brustbereich während der Stillzeit kontraindiziert
- Übergang in Muttermilch nicht bekannt
- wegen der geringen Resorption bei topischer Applikation vermutlich kein Risiko für den Säugling
Nebenwirkungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Rötung
- Brennen
- Stechen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Trockenheit der Haut
- Spannungsgefühl
Hinweise bei Schwangerschaft
- epidemiologische Studien zur dermalen Anwendung ergaben kein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen generell oder für spezifische Anomalien
- epidemiologische Studien zur vaginalen Anwendung ergaben Hinweis auf Steigerung der Abortrate bei Anwendung im 1. Trimenon
- Anwendung mit gebotener Vorsicht
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bei der Anwendung von Desodorantien oder andere Kosmetika besteht die mögliche Minderung der Wirksamkeit
Dosierung
Basiseinheit: 1 g Creme enthält 10 mg Clotrimazol (1 %ige Creme).
- Mykosen der Haut und Schleimhäute durch Dermatophyten, Hefenund Schimmelpilze; Erythrasma; Pityriasis versicolor; oberflächliche Candidosen
- Anwendung 2 - 3mal / Tag
- Behandlungsdauer
- abhängig von Art, Ausmaß und Lokalisation der Erkrankung
- um eine vollständige Ausheilung zu erreichen, Behandlung nach Abklingen der akuten entzündlichen Krankheitserscheinungen oder der subjektiven Beschwerden nicht sofort beenden
- Dermatomykosen: 3 - 4 Wochen
- Pityriasis versicolor: 1 -3 Wochen
- Candidainfektionen im Genitalbereich: 1 - 2 Wochen
- Mykosen der Füße: trotz rascher subjektiver Besserung Behandlung ca. 2 Wochen über das Verschwinden der Symptome hinaus fortsetzen (Vermeidung von Rezidiven)
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- Selbstmedikation bei Genital-/Vaginalmykosen kontraindiziert
Anwendung
- Creme dünn auf die erkrankten Hautstellen auftragen
- Mykosen der Füße: nach jedem Waschen Zehenzwischenräume gründlich abtrocknen
- Cetylstearylalkohol kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen; bei bekannter Überempfindlichkeit cetylstearylalkoholfreie Darreichungsformen wählen
- bei gleichzeitiger Anwendung der Creme auf den Schleimhäuten des äußeren Genitalbereichs und Latexprodukten (z.B. Kondome, Diaphragmen) Verminderung der Funktionsfähigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Sicherheit der jeweiligen Latexprodukte möglich
Indikation
- Mykosen der Haut und Schleimhäute durch Dermatophyten, Hefen (z.B. Candida-Arten) und Schimmelpilze
- Erythrasma (bestimmte Hauterkrankung hervorgerufen durch Corynebacterium minutissimum)
- Pityriasis versicolor (Kleienpilzflechte)
- oberflächliche Candidosen