Abbildung nicht verbindlich
Produktinformationen Softa-Man pure Händedesinfektionsmittel 1000 ml
Preisvergleich Packungsbeilage / BeipackzettelInhaltsverzeichnis
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- kein Einfluss auf das Reaktionsvermögen bekannt
Kontraindikation
- 2-Propanol, 1-Propanol und Mecetroniumetilsulfat Kombination
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe
- nicht zur Desinfektion von Schleimhäuten
- nicht in unmittelbarer Nähe der Augen oder offener Wunden anwenden
- Ethanol, 2-Propanol und Benzylalkohol
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe
- nicht zur Antiseptik von Schleimhäuten
- nicht in unmittelbarer Nähe der Augen anwenden
- nicht zur Antiseptik großflächiger, offener Wunden geeignet
- 2-Propanol und PVP-Iod Kombination
- Überempfinglichkeit gegen Iod
- Überempfindlichkein gegen 2-Propanol
- Hyperthyreose
- andere manifeste Schilddrüsenerkrankung
- Dermatitis herpetiformis Duhring
- geplante oder durchgeführte (bis zum Abschluss der Behandlung) Strahlentherapie der Schilddrüse mit Iod (Radioiodtherapie)
- 2-Propanol
- Schleimhäute
- Augenbereich
Dosierung
- Hautdesinfektion
- 2-Propanol und PVP-Iod Kombination; 2-Propanol; 2-Propanol; 1-Propanol und Mecetroniumetilsulfat Kombination
- unverdünnt anwenden
- an talgdrüsenarmer Haut (nach DGHM / VAH-Richtlinien)
- Vor Injektionen und Punktionen
- Einwirkzeit: 15 Sek.
- Vor Punktionen von Gelenken, Körperhöhlen, Hohlorganen, vor operativen Eingriffen
- Einwirkzeit: mind. 1 Min.
- Vor Injektionen und Punktionen
- an talgdrüsenreicher Haut (nach DGHM / VAH-Richtlinien)
- alle Eingriffe
- Einwirkzeit: mind.10 Min.
- Haut ständig feucht halten (ggf. mehrfach auftragen)
- alle Eingriffe
- sonstige Einwirkzeiten
- HCV/HIV/HBV: 30 Sek.
- Vaccinaviren: 30 Sek.
- Polioviren: 2 Min.
- an talgdrüsenarmer Haut (nach DGHM / VAH-Richtlinien)
- unverdünnt anwenden
- 2-Propanol und PVP-Iod Kombination; 2-Propanol; 2-Propanol; 1-Propanol und Mecetroniumetilsulfat Kombination
- Händedesinfektion
- Einwirkzeit
- allgemein
- Hygienische Händedesinfektion gemäß DGHM (EN 1500): 30 Sek.
- Chirurgische Händedesinfektion gemäß DGHM (EN 12791): 1,5 Min.
- längere Einwirkzeiten bei bestimmten Keimen unabhängig von den allgemeinen Mindestvorgaben für die hygienische und chirurgische Händedesinfektion
- Ethanol, 2-Propanol und Benzylalkohol Kombination
- Tb: 2x 30 Sek.
- MRSA/Salmonellen: 30 Sek
- Begrenzt viruzid (inkl. HIV, HBV, HCV): 30 Sek.
- Rotaviren: 30 Sek.
- Adenoviren: 30 Sek.
- Noroviren (MNV) geprüft am murinen Norovirus: 1 Min.
- 2-Propanol, 1- Propanol, Mecetroniumetilsulfat Kombination
- Tb: 2x 30 Sek.
- unbehüllte Viren
- Adenovirus: 1 Min.
- Papovavirus: 5 Min.
- Rotavirus: 30 Sek.
- behüllte Viren
- Begrenzt viruzid, d.h. wirksam gegen alle behüllten Viren (inkl. HBV, HIV, HCV): 30 Sek.
- Bakterien
- MRSA 30 Sek.
- FDA-Keime: 30 Sek.
- Listerien: 30 Sek.
- Salmonellen: 30 Sek.
- Pilze
- Candida albicans: 30 Sek.
- Ethanol, 2-Propanol und Benzylalkohol Kombination
- allgemein
- Einwirkzeit
Hinweise bei Stillzeit
- Ethanol, 2-Propanol und Benzylalkohol
- kann in der Stillzeit angewandt werden
- Propanol und Povidon-Iod
- zufällige Aufnahme des Desinfektionsmittels durch den Säugling mit dem Mund an der Brust der stillenden Mutter muss unbedingt vermieden werden
Nebenwirkungen
- 2-Propanol und PVP-Iod Kombination
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut auftreten, z.B.
- kontaktallergische Reaktionen vom Spättyp, die sich in Form von Jucken, Rötung, Bläschen o. ä. äußern können
- in Einzelfällen Beteiligung anderer Organe berichtet
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut auftreten, z.B.
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- lokale, alkoholbedingte Austrocknungs- und Reizerscheinungen der Haut (Rötung, Spannung, Juckreiz)
- Alkoholhaltige Desinfektionsmittel können,insbesondere bei niedriger Luftfeuchtigkeit (z.B. imWinter) die Haut austrocknen und dadurch Hautreizungen verursachen.
- allgemeine Hautpflege zu intensivieren ( z.B. Hautpflegecremes anwenden)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- 2-Propanol, 1-Propanol und Mecetroniumetilsulfat Kombination
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/10
- leichte Trockenheit der Haut
- Hautreizungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/10
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- Ethanol, 2-Propanol und Benzylalkohol Kombination
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kontaktreaktionen der Haut sind möglich
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Indikation
- 2-Propanol, 1-Propanol und Mecetroniumetilsulfat Kombination
- zur hygienischen und chirurgischen Händedesinfektion
- zur Hautdesinfektion vor Injektionen und Punktionen
- Wirkspektrum
- bakterizid
- fungizid
- tuberkulozid
- begrenzt viruzid und damit umfassend wirksam gegen behüllte Viren (inkl. HBV, HIV, HCV)
- wirkt gegen Adeno-, Papova- und Rotavirus
- 2-Propanol und Povidon-Iod (PVP-Iod) Kombination
- zur Hautdesinfektion vor operativen Eingriffen, Injektionen, Punktionen, Katheterisierungen, Blutentnahmen, Impfungen
- 2-Propanol
- Hautdesinfektion vor Operationen, Inzisionen, Punktionen und Injektionen
- Wirkspektrum
- bakterizid (inkl. MRSA)
- tuberkulozid
- fungizid
- begrenzt viruzid
- Ergebnisse aus in-vitro-Versuchen lassen nachfaktuellem Kenntnisstand den Rückschluss auf die Wirksamkeit gegen andere behüllte Viren zu, z. B. Hepatitis-B-Virus, HI-Virus.
- Ethanol, 2-Propanol und Benzylalkohol Kombination
- zur hygienischen und chirurgischen Händedesinfektion
- Wirkspektrum
- bakterizid (inkl. TB und MRSA)
- levurozid
- begrenzt viruzid (inkl. HIV, HBV, HCV)
- Wirksam gegen Adeno-, Rota- und Noroviren
Anwendung
- Hautdesinfektion
- zu behandelnde Hautpartien vollständig benetzen und während der vorgeschriebenen Einwirkungszeit feucht halten.
- Nach der Einwirkungszeit trocknen lassen.
- Überschüssige Lösung abtupfen (sterile Tupfer verwenden)
- Bei der präoperativen Hautdesinfektion „Pfützenbildung" unter dem Patienten wegen möglicherHautreizungen vermeiden.
- Vor Anwendung elektrischer Geräte muss das Präparat auf der Haut vollständig abgetrocknet sein
- Händedesinfektion
- unverdünnt in die trockenen Hände einreiben
- Hände müssen während der gesamten Einwirkzeit feucht gehalten werden
- Hygienische Händedesinfektion
- Zur Vermeidung von Benetzungslücken sind die Hände nach der Standard-Einreibemethode (EN 1500) mit den dort aufgeführten sechs Schritten zu desinfizieren
- Chirurgische Händedesinfektion
- zunächst werden die Hände und Unterarme benetzt
- während der anschließenden Einreibephase Desinfektionsmittel sorgfältig in die Hände und Unterarme einreiben
- Fingerkuppen, Nagelfalze und Fingerzwischenräume nicht vernachlässigen
- Hände und Unterarme müssen während der Einreibezeit vollständig mit dem Präparat benetzt sein
Hinweise bei Schwangerschaft
- 2-Propanol und PVP-Iod
- nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes anwenden
- äußerst beschränkt anwenden
- Ethanol, 2-Propanol und Benzylalkohol
- Anwendung unter besonderer Vorsicht
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- 2-Propanol, 1-Propanol und Mecetroniumetilsulfat Kombination
- soll nicht bei Neu- und Frühgeborenen angewendet werden
- erst nach Auftrocknung elektrische Geräte benutzen
- nicht in Kontakt mit offenen Flammen bringen
- nicht in der Nähe von Zündquellen verwenden
- Flammpunkt 23 °C, entzündlich
- Bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Präparates ist mit Brand- und Explosionsgefahren nicht zu rechnen.
- Nach Verschütten des Desinfektionsmittels sind folgende Maßnahmen zu treffen:
- sofortiges Aufnehmen der Flüssigkeit
- Verdünnen mit viel Wasser
- Lüften des Raumes
- Beseitigen von Zündquellen
- Nicht rauchen
- Im Brandfall mit Wasser, Löschpulver, Schaum oder CO2 löschen
- Ein etwaiges Umfüllen darf nur unter aseptischen Bedingungen (Sterilbank) erfolgen
- Propanol und PVP-Iod Kombination
- Nach der Anwendung muss Desinfektionsmittel ungehindert von der Haut abtrocknen können, da Okklusivbedingungen (Luftabschluss) wegen des Alkoholgehaltes zu Hautreizungen führenkönnen.
- bei der präoperativen Hautdesinfektion ist eine "Pfützenbildung" unter dem Patienten zu vermeiden
- Vor Anwendung elektrischer Geräte auf der Haut abtrocknen lassen
- Flammpunkt 21 - 22°C, entzündlich
- kann oberhalb von 21°C durch Funken, brennende Zigaretten, offene Flammen und andere Zündquellen leicht entzündet werden
- falls größere Mengen verschüttet werden, besteht Brand und Explosionsgefahr
- sofort Vorbeugungsmaßnahmen ergreifen:
- Aufnehmen der Flüssigkeit
- Verdünnen mit viel Wasser
- Lüften des Raumes
- Beseitigen von Zündquellen.
- sofort Vorbeugungsmaßnahmen ergreifen:
- nur äußerlich anwenden
- Bei versehentlicher Einnahme sind Vergiftungserscheinungen ähnlich einer Alkoholvergiftung möglich mit dem Risiko von Atemstillstand oder Bewusstlosigkeit (Erstickungsgefahr durch Erbrochenes).
- Unverzüglich ärztlichen Rat einholen
- Erbrechen nur auf ärztliche Anweisung auslösen.
- augen- und schleimhautreizend
- nicht in die Augen bringen
- nicht auf verletzter Haut oder auf Schleimhäuten anwenden
- bei versehentlichem Augen- oder Schleimhautkontakt sofort mit viel Wasser spülen (Augen auch unter den Lidern)
- bei anhaltender Augenreizung unverzüglich Arzt aufsuchen
- Beeinflussung diagnostischer Untersuchungen
- Wegen der oxidierenden Wirkung des Wirkstoffes Povidon-Iod können verschiedeneDiagnostika falsch-positive Ergebnisse liefern (u. a. Toluidin und Guajakharz zurHämoglobin- oder Glucosebestimmung im Stuhl oder Urin).
- kann die Iodaufnahme der Schilddrüse beeinflussen
- dies kann zu Störungen von diagnostischen Untersuchungen der Schilddrüse(Schilddrüsenszintigraphie, PBI-Bestimmung, Radioiod-Diagnostik) führen und eine geplante Radioiod-Therapie unmöglich machen
- bis zur Aufnahme eines neuen Szintigramms, Abstand von mindestens 1-2 Wochen nach Anwendung des Desinfektionsmittels einhalten
- Neugeborene (insbesondere Frühgeborenen) und Säuglinge (< 6 Monate)
- nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes und äußerst beschränkt anwenden, da 2-Propanol und Iod unreife Haut stark reizen und durchdringen können
- Anwendungsgebiet auf Reizungen überwachen
- Schilddrüsenfunktion kontrollieren
- zufällige Aufnahme durch den Säugling mit dem Mund muss vermieden werden
- ältere Patienten
- erhöhte Gefahr einer durch Iod ausgelösten Schilddrüsenüberfunktion
- nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes anwenden
- 2-Propanol
- Flammpunkt: 23 °C, entzündlich
- Nicht in Kontakt mit offenen Flammen bringen. Auch nicht in der Nähe von Zündquellen verwenden.
- Erst nach Auftrocknung elektrische Geräte benutzen.
- Nach Verschütten des Desinfektionsmittels sind unverzüglich Maßnahmen gegen Brand und Explosion zu treffen.
- Ethanol, 2-Propanol und Benzylalkohol Kombination
- Flammpunkt (nach DIN 51755): 21 °C
- Leicht entzündlich
- nicht in Flammen sprühen
- vor Anwendung elektrischer Geräte Produkt antrocknen lassen
- Vorsicht bei alkoholempfindlichen Oberflächen