Abbildung nicht verbindlich
Produktinformationen Pelargonium-ratiopharm® Bronchialtropfen 100ml
Preisvergleich Packungsbeilage / BeipackzettelInhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Hilfsstoffe
Enthält 0,05-0,5 g Alkohol pro Einzelgabe. Ein potenzielles gesundheitliches Risiko besteht u. a. bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Hirngeschädigten, Schwangeren und Kindern.
Indikation
- akute Bronchitis
Hinweise bei Schwangerschaft
- Anwendung während der Schwangerschaft sorgfältig abwägen
- bisher keine Erfahrungen vorliegend
- tierexperimentelle Studien in Bezug auf Reproduktionstoxizität unvollständig, allerdings weder Effekte auf Fertilität noch auf embryofetale Entwicklung sichtbar
Dosierung
Basiseinheit: 10 g (9,75 ml) Flüssigkeit enthalten 8,0 g Auszug aus Pelargonium sidoides-Wurzeln (1 : 8 - 10); Auszugsmittel: Ethanol 11 % (m / m)
- akute Bronchitis
- Erwachsene und Heranwachsende (> 12 Jahre)
- 30 Tropfen 3mal / Tag
- Kinder (6 - 12 Jahre)
- 20 Tropfen 3mal / Tag
- Kleinkinder (1 - 5 Jahre)
- 10 Tropfen 3mal / Tag
- Behandlung nur nach Rücksprache mit einem Arzt
- Säuglinge (< 1 Jahr)
- Anwendung nicht empfohlen (keine ausreichenden Erfahrungen )
- Behandlungsdauer
- max. 3 Wochen
- Behandlung noch mehrere Tage nach Abklingen der Krankheitssymptome fortführen (Vermeidung von Rückfällen)
- Erwachsene und Heranwachsende (> 12 Jahre)
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- fehlende Besserung innerhalb 1 Woche, über mehrere Tage anhaltendes Fieber, Auftreten von Atemnot oder blutiger Auswurf
- umgehend einen Arzt aufzusuchen
- Fälle von Leberschäden und Hepatitis im Zusammenhang mit Einnahme berichtet
- Einnahme sofort beenden und Arzt aufzusuchen, wenn Zeichen einer Leberschädigung auftreten
- Säuglinge (< 1 Jahr)
- Anwendung nicht empfohlen (keine ausreichenden Erfahrungen)
- Kleinkinder < 6 Jahre
- Behandlung nur nach Rücksprache mit einem Arzt
- Lösung enthält Alkohol
Hinweise bei Stillzeit
- Anwendung während der Stillzeit nicht empfohlen
- nicht bekannt, ob arzneilich wirksame Bestandteile oder ihre Metaboliten in die Muttermilch übergehen
- Risiko für das Neugeborene/Kind nicht auszuschließen
Anwendung
- Einnahme der Tropfen morgens, mittags und abends mit etwas Flüssigkeit
Nebenwirkungen
Pelargonium-Zubereitungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Magen-Darm-Beschwerden wie
- Magenschmerzen
- Sodbrennen
- Übelkeit
- Durchfall
- Erhöhungen der Leberwerte
- Magen-Darm-Beschwerden wie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- leichtes Zahnfleisch- oder Nasenbluten
- Überempfindlichkeitsreaktionen (ggf. schon bei 1. Einnahme des Medikamentes)
- Exanthem
- Urtikaria
- Pruritus an Haut und Schleimhäuten
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen mit
- Gesichtsschwellung
- Dyspnoe
- Blutdruckabfall
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen mit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erniedrigungen der Thrombozyten (können auch durch die Grunderkrankung bedingt sein)
- Fälle von Leberschäden und Hepatitis
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile des Arzneimittels
- bei schweren Lebererkrankungen (keine ausreichenden Erfahrungen)