Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Anwendung und Dosierung
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- nicht zutreffend
Indikation
- akute Behandlung der Kopfschmerzen von Migräneanfällen mit und ohne Aura
- leichte bis mäßig starke Schmerzen
Dosierung
- akute Behandlung der Kopfschmerzen von Migräneanfällen mit und ohne Aura; leichte bis mäßig starke Schmerzen
- akute Behandlung der Kopfschmerzen von Migräneanfällen mit und ohne Aura
- Erwachsene und Jugendliche (> 15 Jahre)
- 2 Tabletten (1000 mg Phenazon) 1 - mehrmals / Tag
- Einnahmeabstand: 4 - 8 Stunden
- max. Tagesdosis: 8 Tabletten (4000 mg Phenazon)
- Kinder und Jugendliche (<= 15 Jahre)
- keine allgemeine Dosierungsempfehlung (keine ausreichenden Erkenntnisse)
- Erwachsene und Jugendliche (> 15 Jahre)
- leichte bis mäßig starke Schmerzen
- Erwachsene und Jugendliche (> 15 Jahre)
- 1 - 2 Tabletten (500 - 1000 mg Phenazon) 1 - mehrmals / Tag
- Einnahmeabstand: 4 - 8 Stunden
- max. Tagesdosis: 8 Tabletten (4000 mg Phenazon)
- Kinder (12 - 15 Jahre)
- 1 Tablette (500 mg Phenazon) 1 - 2mal / Tag
- Einnahmeabstand: 6 - 8 Stunden
- max. Tagesdosis: 2 Tabletten (1000 mg Phenazon)
- Erwachsene und Jugendliche (> 15 Jahre)
- Säuglinge und Kinder (< 12 Jahre)
- Anwendung kontraindiziert (kein ausreichendes wissenschaftliches Erkenntnismaterial vorliegend)
- ältere Patienten; Lebererkrankungen
- Dosis im unteren Dosierungsbereich (verlängerte Halbwertszeit)
- Behandlungsdauer
- ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 - 4 Tage oder in höheren Dosen anwenden
- akute Behandlung der Kopfschmerzen von Migräneanfällen mit und ohne Aura
Hinweise bei Stillzeit
- kontraindiziert in der Stillzeit
- Übergang von Phenazon in die Muttermilch
Anwendung
- Einnahme der Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) unabhängig von den Mahlzeiten
- Bruchkerbe der Tablette dient nur zum Teilen für ein erleichtertes Schlucken und nicht zum Aufteilen in gleiche Dosen
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Pyrazolone und Phenylbutazone
- bekannte, genetisch bedingte Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel (Gefahr hämolytischer Anämie)
- akute intermittierende Porphyrie
- Schwangerschaft
- Stillzeit
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Überwachung des Blutbildes bei Patienten mit Blutbildschäden in der Anamnese
- Patienten mit bekannten Allergien oder allergisch bedingten Grunderkrankungen (z.B. Asthma bronchiale)
- können vermehrt zu Schockreaktionen neigen (plötzliches Kreislaufversagen)
- ältere Menschen und Patienten mit Lebererkrankungen
- aufgrund einer verlängerten Halbwertszeit Dosis im unteren Dosierungsbereich wählen
Nebenwirkungen
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautveränderungen mit Rötung und Juckreiz
- Entzündungen
- Hautausschläge mit verschiedenen Erscheinungsformen
- Knötchen
- Bläschen
- Nesselsucht
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Schwellungen mit Wasseransammlung
- Entzündungen und Schwellungen der Schleimhäute, v.a. im Rachen
- Hautausschläge bis hin zur Ablösung und Auflösung der Haut (fixe Exantheme, Urtikaria, in besonders seltenen Fällen: makulopapulöse Exantheme, Erythema multiforme, Erythema nodosum, angioneurotische Ödeme und toxische epidermale Nekrolyse)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Blutbildveränderungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- schwere allergische Sofortreaktion mit Schocksymptomatik
- ein Schock ist ein sehr seltenes Ereignis
- kann sofort oder bis zu einer Stunde nach Anwendung von Phenazon auftreten
- schwere allergische Sofortreaktion mit Schocksymptomatik
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Hinweise bei Schwangerschaft
- kontraindiziert in der Schwangerschaft
- keine Erfahrungen mit der Anwendung in der Schwangerschaft
- aufgrund des Wirkmechanismus erhöhtes Risiko von Komplikationen für Mutter und Kind, besonders im 3. Trimenon