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Produktinformationen Magnesium Verla® Inj.-Lsg. 50 Amp.
Preisvergleich Packungsbeilage / BeipackzettelInhaltsverzeichnis
Indikation
- nachgewiesener Magnesiummangel, falls Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) und wenn orale Therapie nicht möglich
Anwendung
- Injektionslösung zur tiefen intramuskulären oder intravenösen Injektion
- i.v. Injektion
- sehr langsam am liegenden Patienten (erste 3 ml Injektionslösung / 3 Min.)
- Patienten nach Injektion noch 10 - 20 Min. ruhen lassen (gelegentlich Sensationen wie von Calcium-Injektion bekannt)
- Wirkung von Magnesium wird durch gleichzeitige parenterale Gabe von Calciumsalzen vermindert oder aufgehoben
- Muskelrelaxantien vom Curaretyp verstärken Magnesiumwirkung
- gleichzeitige Gabe von Aminoglycosid-Antibiotika vermeiden
- nicht gleichzeitig mit Barbituraten, Narkotika oder Hypnotika geben (Risiko der Atemdepression)
- Anwendung bei gleichzeitiger Herzglycosid-Behandlung kann Herzglycosid-Wirkung vermindern
Dosierung
Basiseinheit: 1 Ampulle (10 ml Injektionslösung) enthält 1000 mg Magnesiumbis(hydrogen-L-glutamat) x 4 H2O (berechnet wasserfrei) (77 mg bzw. 3,15 mmol Magnesium).
- nachgewiesener Magnesiummangel, falls Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit
- Dosierung richtet sich nach Grad des Magnesiumdefizits
- 1 Ampulle 1mal / 1 - 2 Tage i.m oder i.v.
- Behandlungsdauer
- chronischer Magnesiummangel: 4 Wochen
- hochdosierte Daueranwendung vermeiden
- renale Funktionseinschränkung
- vorsichtig dosieren
- Serum-Magnesiumspiegel überwachen
- hochdosierte Daueranwendung vermeiden
- Müdigkeitserscheinungen
- evtl. Hinweis auf erhöhten Serum-Magnesium-Spiegel
- Dosisreduktion oder vorübergehende Behandlungsunterbrechung