Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeit (einschl. Urtikaria)
- Angioödem
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen bzw. lokale allergische Reaktionen (Kontaktdermatitis)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Asthma
- Bronchospasmen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- abdominale Beschwerden
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- lokale Hautreaktionen
- Hautrötungen
- Pruritus
- Brennen
- Hautausschlag
- Pustel- oder Quaddelbildung
- Ekzem
- Dermatitis (einschließlich Kontaktdermatitis)
- lokale Hautreaktionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Exfoliation der Haut
- trockene Haut
- Ödem
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Dermatitis bullös
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Lichtempfindlichkeitsreaktion
- Ausschlag pustullös
- ohne Häufigkeitsangabe
- Arzneimittelexanthem mit Eosinophile und systemischen Symptomen (DRESS)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei großflächiger Anwendung über einen langen Zeitraum
- Auftreten von Nebenwirkungen wie unter systemischer Anwendung
- bei großflächiger Anwendung über einen langen Zeitraum
- ohne Häufigkeitsangabe
Hinweise bei Schwangerschaft
- keine ausreichenden Erfahrungen über die Sicherheit einer Anwendung in der Schwangerschaft
- 1. und 2. Drittel der Schwangerschaft:
- es sollte keine Anwendung erfolgen, außer nach sorgfältiger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses
- im letzten Trimenon der Schwangerschaft nicht über längere Zeit und großflächig anwenden
- abweichende Anwendungsempfehlungen möglich (siehe Produktinformation)
- Hemmung der Wehentätigkeit
- Verlängerung von Schwangerschaft und Geburtsvorgang
- kardiovaskuläre und renale Toxizität beim Kind
- vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus Botalli
- Oligurie, Oligoamnion
- verstärkte Blutungsneigung bei Mutter und Kind
- verstärkte Ödembildung bei der Mutter möglich
Hinweise bei Stillzeit
- sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden
- abweichende Anwendungsempfehlungen möglich (siehe Produktinformation)
- bei kurzfristiger Anwendung
- eine Unterbrechung des Stillens i.d.R. nicht erforderlich
- bei längerer Anwendung
- frühzeitiges Abstillen sollte erwogen werden
- bei kurzfristiger Anwendung
- abweichende Anwendungsempfehlungen möglich (siehe Produktinformation)
- nicht an der Brust anwenden
- um eine Aufnahme durch den Säugling zu vermeiden
- Übertritt von Ibuprofen und seinen Abbauprodukten in die Muttermilch in geringen Mengen
- nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
- keine Erfahrungen hinsichtlich der Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vorliegend
- normalerweise kein Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- bei der einmaligen oder kurzzeitigen Anwendung
- keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich
- kein Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Ibuprofen
- Überempfindlichkeit gegen andere nichtsteroidale Antiphlogistika
- offene Verletzungen
- Entzündungen oder Infektionen der Haut
- Ekzeme
- Neigung zu Allergien
- Applikation auf Schleimhäute
- bestimmte Darreichungsformen: Anwendung unter luftdichten Verbänden
- Anwendung in der Schwangerschaft gemäß den Anweisungen in der entsprechenden Produktinformation
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Kinder und Jugendliche
- < 14 Jahre
- Anwendung nicht empfohlen (keine ausreichenden Untersuchungen vorliegend)
- abweichende Anwendungsempfehlungen möglich (siehe Produktinformation)
- es sollte darauf geachtet werden, dass Kinder mit ihren Händen nicht mit den mit dem Arzneimittel eingeriebenen Hautpartien in Kontakt gelangen
- < 14 Jahre
- Anwendung nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen und direkter ärztlicher Kontrolle bei
- Patienten, die an folgenden Erkrankungen leiden
- Asthma
- Heuschnupfen
- Nasenschleimhautschwellungen (sog. Nasenpolypen)
- chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen
- chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen)
- Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art
- sind durch Asthmaanfälle (sog. Analgetika- Intoleranz/Analgetika-Asthma), örtliche Haut- und Schleimhautschwellung (sog. Quincke-Ödem) oder Urtikaria eher gefährdet als andere Patienten
- Patienten, die auch gegen andere Stoffe überempfindlich (allergisch) reagieren, wie z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber
- Patienten, die an folgenden Erkrankungen leiden
- bei Beschwerden, die länger als 3 Tage anhalten oder sich verschlechtern, sollte ein Arzt aufgesucht werden
Dosierung
Basiseinheit: 1 g Gel enthält 50 mg Ibuprofen
- Schwellungen bzw. Entzündung der gelenknahen Weichteile /Sport- und Unfallverletzungen
- 4 - 10 cm langer Gelstrang (entsprechend 2 - 5 g Gel bzw. 100 - 250 mg Ibuprofen) 3mal / Tag, je nach Größe der zu behandelnden Stelle
- max. Tagesdosis: 15 g Gel, entsprechend 750 mg Ibuprofen
- Anwendungsdauer:
- über die Dauer der Behandlung entscheidet der behandelnde Arzt
- in der Regel 2 - 3 Wochen ausreichend
- therapeutischer Nutzen einer Anwendung über diesen Zeitraum hinaus ist nicht belegt
- Kinder und Jugendliche < 14 Jahren:
- keine Anwendung (unzureichende Daten)
Anwendung
- äußerliche Anwendung
- Gel auf die Haut auftragen und leicht in die Haut einreiben
- verstärktes Eindringen des Wirkstoffes durch die Haut kann durch Anwendung der Iontophorese erreicht werden:
- Gel unter der Kathode (Minuspol) auftragen
- Stromstärke: 0,1 - 0,5 mA / 5 cm2 Elektrodenoberfläche
- Anwendung bis ca. 10 Minuten
Indikation
- alleinige oder unterstützende äußerlichen Behandlung bei
- Schwellungen bzw. Entzündung der gelenknahen Weichteile (z. B. Schleimbeutel, Sehnen, Sehnenscheiden, Bänder und Gelenkkapsel)
- Sport- und Unfallverletzungen wie Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen