Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Hilfsstoffe
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz nicht angewendet werden.
Hinweise / Warnhinweise für Anwendung und Dosierung
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Dosierung
Basiseinheit: 1 Beutel (10 g) enthalten 6 g Ornithinaspartat
- Therapie von Begleit- und Folgeerkrankungen auf Grund gestörter Entgiftungsleistung der Leber
- Erwachsene
- 1 Beutel (6 g Ornithinaspartat) bis zu 3mal / Tag
- Kinder und Jugendliche
- Erfahrung bei Kindern begrenzt
- keine Daten
- stärkere Nierenfunktionsstörungen (Niereninsuffizienz): Serumkreatininwert > 3 mg/100 ml
- kontraindiziert
- Erwachsene
Anwendung
- Granulat in reichlich Flüssigkeit (z.B. ein Glas Wasser, Tee oder Saft) lösen
- Einnahme zu den Mahlzeiten oder im Anschluss daran
- Lösung unmittelbar nach Herstellung einnehmen
Kontraindikation
- stärkere Nierenfunktionsstörungen (Richtwert: Serumkreatinin > 3 mg / 100 ml)
- Überempfindlichkeit gegen L-Ornithin-L-Aspartat, Gelborange S oder einem der sonstigen Bestandteile
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bedingt durch die Erkrankung: ggf. Fähigkeit zum Führen von Kraftfahrzeugen und zur Bedienung von Maschinen beeinträchtigt
Hinweise bei Stillzeit
- nicht bekannt, ob Ornithin-Aspartat in die Muttermilch übergeht
- Anwendung nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung
Nebenwirkungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Übelkeit und Erbrechen
- Magenschmerzen
- Flatulenz
- Diarrhoe
- Gliederschmerzen (vorübergehend)
- ohne Häufigkeitsangabe
- allergische Reaktionen (drurch Gelborange S (E 110))
Indikation
- Therapie von Begleit- und Folgeerkrankungen auf Grund gestörter Entgiftungsleistung der Leber (z.B. bei Leberzirrhose), mit Symptomen der latenten und manifesten hepatischen Enzephalopathie
Hinweise bei Schwangerschaft
- keine klinischen Daten für die Schwangerschaft, Anwendung vermeiden
- nur unzureichend in tierexperimentellen Studien zur Reproduktionstoxizität untersucht
- Anwendung nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung