Abbildung nicht verbindlich
Inhaltsverzeichnis
Hinweise / Warnhinweise für Anwendung und Dosierung
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Hinweise / Warnhinweise für Reaktionsvermögen
Ausreichende Untersuchungen liegen nicht vor.
Hinweise zur Verkehrstüchtigkeit/Bedienung von Maschinen
Butylscopolamin plus Paracetamol
- keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt
Indikation
- krampfartige Schmerzen bei Erkrankungen des Magens und des Darmes
- krampfartige Schmerzen und Funktionsstörungen im Bereich der Gallenwege, der ableitenden Harnwege sowie der weiblichen Geschlechtsorgane (z.B. Dysmenorrhöe)
- Hinweis: ohne ärztlichen Rat nicht im oberen Dosisbereich oder über längere Zeit anwenden
Kontraindikation
- Überempfindlichkeit gegen Butylscopolamin Kation oder Paracetamol
- mechanische Stenosen des Magen-Darm-Trakts
- Harnverhaltung bei mechanischen Stenosen der Harnwege
- Engwinkelglaukom
- tachykarde Herzrhythmusstörungen
- Myasthenia gravis
- schwere hepatische Insuffizienz
- Megakolon
- Kinder
Anwendung
- unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen
Hinweise bei Stillzeit
- Paracetamol geht in die Muttermilch über; bisher keine nachteiligen Folgen für den Säugling bekannt
- Übergang von Butylscopolamin in die Muttermilch ist nicht zu erwarten
Nebenwirkungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 und kleiner 1/100
- Hautrötungen
- allergische Reaktionen
- Anstieg der Lebertransaminasen
- Thrombozytopenie
- Leukopenie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Agranulozytose
- Panzytopenie
- bei prädisponierten Personen
- Bronchospasmus
- ohne Häufigkeitsangabe
- anitcholinerge Effekte, wie Hemmung der Schweiss- und Speichelsekretion, Miktionsstörungen, Steigerung der Herzfrequenz
Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Patientenhinweise
- bei Alkoholmissbrauch können ansonsten unschädliche Dosen von Paracetamol Leberschädigungen hervorrrufen
- Kombination mit Arzneimitteln
- Langzeitanwendung von Paracetamol bei Patienten, die mit oralen Antikoagulantien behandelt werden, nur unter ärztlicher Kontrolle
Hinweise bei Schwangerschaft
- Anwendung während der Schwangerschaft nur bei strenger Indikationsstellung
- keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren
- tierexperimentell Studien ergaben keine Hinweise auf fruchtschädigende Wirkungen
- Paracetamol ist plazentagängig
- diaplazentare Passage von Butylscopolamin unbekannt
Dosierung
- Erwachsene und Jugendliche > 12 Jahre
- 1 - 2 Filmtablette bis zu 3mal / Tag
- max. Tagesdosis: 6 Filmtabletten
- Zeitintervall: mind. 8 Stunden
- Behandlungsdauer: Anwendung über mehr als 3 - 4 Tage ärztlich abzuwägen